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23.12.2019

Jubiläumsfonds der Universitäten

Stephanie Mangesius (Universitätsklinik für Neuroradiologie, Direktorin Elke R. Gizewski, Medizinische Universität Innsbruck) und Daniela Schiefeneder (Institut für Mathematik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Kooperationspartner Markus Haltmeier) wurden für ihr gemeinsames Projekt zur verbesserten Diagnose und Prognose Multipler Sklerose mit dem Jubiläumsfonds der Innsbrucker Universitäten ausgezeichnet (im Bild mit den Vizerektorinnen Christine Bandtlow und Ulrike Tanzer).

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen, überwiegend Frauen, die zu Behinderungen führen kann. Diese nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Autoimmunkrankheit kann sehr unterschiedlich verlaufen. Die diagnostische und prognostische Vorhersage des Krankheitsverlaufs bei Multipler Sklerose bleibt eine Herausforderung in der klinischen Routine.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) hatte bereits einen großen Einfluss auf das Verständnis der zugrundeliegenden dynamischen Neuropathologie von Multipler Sklerose. Eine Herausforderung bleibt jedoch die frühzeitige Diagnose und die Vorhersage des Krankheitsverlaufs in der klinischen Routine. Die konkrete Art und Weise, wie Bildgebungsinformationen am besten in routinemäßig anwendbare Diagnosekriterien eingebunden werden sollen, wird immer noch diskutiert. Die vielversprechendste Option zur Einführung in die klinische Praxis ist die automatisierte Hirnvolumetrie zur Beurteilung des Gehirnvolumenverlusts, und die Quantifizierung der Läsionslast in der weißen Substanz.

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Department Radiologie, Anichstrasse 35, A-6020 Innsbruck