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01.03.2015

Knieverletzungen richtig diagnostizieren

Entwicklungsprojekt "Orthospect Knee", März 2015

AKTUELL:
Knee MRI research moves ahead at Innsbruck

Gerade in Wintersportregionen wie Tirol zählen Knieverletzungen zu den häufigsten Sportverletzungen. Alleine im Winter ziehen sich bis zu 15.000 Personen beim Skifahren, Snowboarden oder Rodeln Verletzungen des Kniegelenks zu, dazu kommen noch die sehr verletzungsanfälligen Sommersportarten wie Fußball, American Football und Downhill Mountainbiken. Eine sichere Diagnose und schnelle Behandlung stellt daher ein sehr zentrales Thema von Orthopäden und Unfallchirurgen, gerade in solchen Regionen, dar.

Seit März 2015 entwickelt eine Arbeitsgruppe bestehend aus der Univ.-Klinik für Radiologie der Medizinischen Universität Innsbruck, der Firma Ergospect GmbH und der C&C Innovations GmbH ein innovatives, für den Magnetresonanz- Tomographen (MRT) taugliches Belastungsgerät, mit dessen Hilfe verschiedene standardisierte Tests während einer MRT-Untersuchung durchgeführt werden können. Zurzeit ist diese Untersuchungsmethode nur im Liegen und völliger Ruhe möglich. Mit Hilfe der neuen Technik sollen hingegen Alltagssituationen simuliert werden, in denen die passiven Strukturen wie Kreuz-, Seitenbänder, Meniskus etc. gefordert werden, ihre Funktion zu erfüllen. Dadurch eröffnen sich für Ärzte völlig neue Einblicke in das Ausmaß der Verletzung und unterstützen sie bei der Entscheidung für die weitere Vorgehensweise.

Dieses vom Land Tirol geförderte Projekt ist für eine Laufzeit von zwei Jahre angesetzt. In dieser Zeit arbeiten die drei Partner eng zusammen, um die vielen Herausforderungen zu bewältigen und die Projektidee umzusetzen. Die Firma Ergospect ist dabei für die Konstruktion und die Fertigung des Geräts verantwortlich ist, C&C Innovations ist aufgrund der langjährigen Erfahrung von Prof. Dr. Fink und Dr. Hoser beratend tätig, an der Univ.-Klinik für Radiologie der Medizinischen Universität Innsbruck werden die Untersuchungen durchgeführt und die Ergebnisse wissenschaftlich aufbereitet.(uj)

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Universitätsklinik für Radiologie, Anichstrasse 35, A-6020 Innsbruck