Konventionelles Röntgen/ Durchleuchtung
Bereich Chirurgie | Bereich FKK/MZA |
Univ.-Prof. Dr. Hannes Gruber | Ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Rettenbacher |
Unter "konventionellem Röntgen" sind die altbekannten projektionsradiologischen Verfahren zu verstehen, die trotz der ständigen Zunahme der Schnittbildverfahren (CT, MRT) weiter ihre Bedeutung behauptet haben. Rasche Verfügbarkeit, geringe Strahlenbelastung und geringe Kosten machen sie zu einem noch immer wichtigen diagnostischen Instrument.
Es werden von uns Untersuchungen von Thorax, Abdomen, Skelettsystem sowie Durchleuchtungs- Untersuchungen der Lunge sowie des Oesophagus- Magen- Darmtraktes durchgeführt.
Apparative Ausstattung:
Seit Jahren arbeitet unsere Abteilung filmlos, d. h. statt Röntgenfilmen werden digitale Rezeptoren (Flachdetektoren, Speicherfolien und digitale Durchleuchtung) verwendet. Durch diese moderne Technik wird die Strahlendosis minimiert. Die digitalen Bilder werden an hochauflösenden Monitoren befundet und im PACS (digitales Archiv) gespeichert, so dass sie sofort allen Berechtigten an der Klinik zur Verfügung stehen. Die umständliche
Archivierung und das Herumtragen auszuleihender Bilder, welches immer wieder zum Verlust von Aufnahmen geführt hat, gehört der Vergangenheit an.
Die neueste Anschaffung ist ein Gerät, das durch die Anordnung zweier Röntgenapparate im 90°-Winkel zueinander dreidimensionale Bilder erzeugt. Diese werden vor allem zur orthopädisch- traumatologischen und neurochirurgischen OP- Planung herangezogen.
Der große Vorteil für Patient*innen und Radiologietechnolog*innen liegt darin, dass einerseits die Strahlenbelastung halbiert werden konnte und andererseits die mehrfache Umlagerung während der Untersuchung entfallen kann.
Vorbereitung:
Bei Magen - Darmuntersuchungen nüchtern.
Bei Dickdarmuntersuchungen (Irrigoskopie) sowie bei der Dünndarmuntersuchung nach Sellink am Vortag nach dem Frühstück nur mehr Flüssigkeit, Darmreinigung (X prep oder ähnliches) am Vortag nachmittags.
Eine Zuweisung vom Hausarzt bzw. der Hausärztin, oder der Ambulanz oder Station der Klinik bitte zur Untersuchung mitbringen.