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Konventionelle Röntgenaufnahmen und Durchleuchtungsuntersuchungen aller Körperregionen:

Grundsätzlich erfolgt vor Anwendung ionisierender Röntgenstrahlen eine Überprüfung, ob eine Fragestellung nicht auch oder besser durch Sonographie oder Kernspintomographie beantwortet werden kann.

In der Röntgendiagnostik bei Kindern gehört es zu unserer Aufgabe strahlensparend zu arbeiten und strahlensparende Techniken weiter zu entwickeln. Niedrige Strahlendosen erreichen wir beispielsweise durch Einblendung mittels Lichtvisier, gepulste Durchleuchtung, digitales Röntgen und kontinuierliche Weiterbildung in den Aspekten des Strahlenschutzes.

Folgende Untersuchungen bieten wir an:

Röntgen-Untersuchungen:

  • Röntgenaufnahmen des Thorax und Abdomens, sowie aller Skelettabschnitte
  • Handaufnahmen zur Skelettalterbestimmung (inklusive Beurteilung mittels BoneXpert)

     

Durchleuchtungs-Untersuchungen:

  • Ösophagusdarstellung
  • Magen-Darm-Passage
  • Kolon-Kontrasteinlauf
  • Miktionszysturethrographie (MCUG)
  • Spezielle Anforderungen nach Rücksprache

     

Sonographie/ Ultraschall:

Für die Ultraschall Untersuchungen unserer Patienten stehen uns vier hochmoderne Ultraschall Geräte zur Verfügung, deren Technik an die Erfordernisse unserer Patienten angepasst wurde. So werden von uns - mit Ausnahme kardiologischer Untersuchungen - alle dem Ultraschall zugänglichen Körperregionen vom kleinsten Frühgeborenen bis zum Jugendlichen oder Erwachsenen (Patienten mit Zystischer Fibrose, Patienten mit chronischem pädiatrischem Krankheitsbild) untersucht.

Folgende Untersuchungen bieten wir beispielsweise an:

  • Untersuchung des kindlichen Gehirns durch die noch offene Fontanelle, inklusive Doppler-Sonographie
  • Untersuchung aller Organsysteme (außer Herzdiagnostik)
  • Untersuchung des Rückenmarks beim Säugling
  • Gelenkssonographien
  • Hüftsonographien im Rahmen des Neugeborenen Screenings
  • Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der Tumornachsorge
  • Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der Abklärung vor Organtransplantationen und im postoperativen Verlauf danach
  • Miktionsurosonographien (1) im Rahmen der Diagnostik des vesikoureteralen Refluxes
  • Sonographie-gesteuerte Biopsien, Drainagen, diagnostische Flüssigkeitspunktionen.
  • Hydrostatische Reposition von Invaginationen des Darms unter Ultraschall Kontrolle

      

Magnetresonanztomographie/MRT:

Die MRT Untersuchungen der Kinder werden an den auf dem Gelände vorhandenen MRT-Geräten (1,5 und 3 Tesla je nach Fragestellung) durchgeführt.

Folgende Untersuchungen führen wir beispielsweise durch:

  • MRT-Diagnostik jeglicher Art von Tumoren an Organsystemen oder Weichteilen (Lokalbefund, Staging Untersuchungen, Verlaufskontrollen)
  • Ganzkörper-MRT
  • MRT bei vaskulären Malformationen
  • MRT des Herzens bei angeborenen Herzerkrankungen, Myokarditiden
  • MRT des Kopfes und Halses
  • MRT Thorax
  • MRT Abdomen
  • MRT Becken
  • MR Angiographien
  • MRT Untersuchungen unterschiedlichster Regionen des Bewegungsapparats
  • MRT Neugeborener ohne Narkose in "feed-and-wrap"-Technik

Während der Untersuchung gibt es für die Kinder die Möglichkeit eine CD oder Radio zu hören, oder auch ein Video zu sehen.

Bei kleineren Patienten, die eine Untersuchung in Narkose benötigen, werden die Narkosen durch mit Kindern erfahrene Anästhesisten durchgeführt.

⇒Elterninformation der DGKJ: Mein Kind soll ins MR (pdf)
MRT einfach erklärt: Trickfilm für Kinder (Link zu Youtube)
Erklärfilm für Kinder: Keine Angst vor dem MRT (Link zu Youtube)                    

     

Miktionsurosonographie/MUS:

Was ist das?

Das MUS ist eine Ultraschalluntersuchung der Nieren, der Harnblase und der ableitenden Harnwege vor und während des Wasserlassens.

Wann ist es notwendig?

Ein MUS ist notwendig, wenn Harnwegsinfekte aufgetreten sind oder eine Hohlsystemerweiterung der Harnwege festgestellt wurde. Untersucht wird ob ein Rückfluss von Harn aus der Harnblase in den Harnleiter oder zum Nierenbecken vorliegt, was als Reflux bezeichnet wird. Ein Reflux kann zwei negative Folgen haben. Der Druck des Harns könnte auf Dauer zu einer Schädigung des Nierengewebes führen. Oder aber es könnten Harnwegsinfekte begünstigt werden, die auf Dauer das Nierengewebe schädigen können.

Wie wird es gemacht?

Als erstes erfolgt eine Ultraschall Untersuchung der Nieren und der Harnblase in Rücken- und Bauchlage. Dann wird ein dünner Katheter in die Harnblase eingeführt und die Harnblase entleert, wobei der Urin für die Laboruntersuchung verwendet wird. Anschließend wird eine kleine Menge Ultraschallkontrastmittel in den Katheter gegeben und die Harnblase mit Kochsalzlösung gefüllt, bis das Kind wasserlassen muss. Während der Füllung erfolgt fortlaufend eine Untersuchung der Nieren und der Harnblase. Es wird gewartet, bis das Kind die Harnblase entleert. Dabei wird auch versucht die Harnröhre darzustellen.

Sollte diese Untersuchung zum ersten Mal durchgeführt worden sein und ein Reflux nachgewiesen worden sein oder muss die Harnröhre dargestellt werden, erfolgt eventuell im Anschluss eine zusätzliche Röntgen-Refluxprüfung (MCU).

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